Yeah –
Hier bin ich wieder. Das Leben hat mich so in Anspruch genommen, daß bloggen kein Thema war. Siiingen – natürlich heißt es singen! Singen ist mehr als nur den Mund aufmachen und ein paar Töne rauslassen. Das weiß ich, seit ich Gesangsunterricht nehme – wohlgemerkt ganz alleine – keine Gruppe – nur der Meister und ich – nun ja, das Mikrofon und der PC, wegen der Hintergrundmusik. Es war immer ein kleiner Traum von mir das zu tun – hier in einem Beitrag beschrieben. Sind Träume sind Schäume?

Die wilden 70iger. Auch das bin ich.
VORFREUDE
Die Vorfreude ist jedes Mal riesig, wenn ich zum Unterricht fahre. Ich kann singen was ich will. Das erste Semester wußte ich nicht so recht, was ich zum Besten geben mag und habe herumprobiert. Viele langsame Liebeslieder in deutsch oder in englisch – Operette – Musical – man testet sich aus um festzustellen, welche Stimmlage zu einem passt. Klar kann ich keine Whitney Houston singen – und bei einem Wettbewerb will ich auch nicht mehr dabei sein. Doch die Freude beim Singen ist unglaublich, ab und zu werde ich sogar gelobt. Yeah!
So viel mehr
Ja, anfangs ist man vielleicht etwas gehemmt beim Singen, das vergeht aber schnell. Singen ist so viel mehr konnte ich feststellen. Mein Meister war/ist Opernsänger – wenn er die Stimme erhebt füllt sich der Raum mit Musik – für einen Laien wie mich, der absolute Wahnsinn. Es geht um Körperhaltung um die Atmung, Bewegung, viele Emotionen und Konzentration. Auch das Gehirn wird gefordert, merke Dir mal eine paar Songtexte – hoho, das dauert. Ganz spannend finde ich daß es Gesangtherapien gibt – egal um welche Krankheit es geht. Kann ich mir sehr gut vorstellen. Du kannst nicht richtig singen, wenn Du Blockaden hast. Da bleibt Dir jeder Ton im Hals stecken. Und die Emotionen finden jedes Organ.
Aktuell

Ich will Siiingen
Im zweiten Semester, das nun begonnen hat will ich fröhliche Lieder singen, die zum Mitsingen oder zum Mittanzen verleiten. Sogar der Meister hat heute mitgeswingt, das fand ich absolut klasse und zeigte mir, daß ich die richtigen Songs ausgesucht habe. Da auch lovemylife nicht immer zu 100% gut drauf ist – jaaa das kommt vor, wenn auch selten – machte ich eine Randbemerkung am Anfang der Unterrichtsstunde. Was passiert ? Hinsetzen und reden – denn mein Meister hat es drauf. Er weiß viel von der Seele des Menschen und erzählt dies und das. Ich sage ihm, daß ich grad nicht weiss ob ich der „Geisterfahrer“ bin oder die anderen ? Symbolisch gemeint. Kennst Du das auch?
Ergebnis
Nach einer Viertelstunde reden atme ich wieder normal und kann loslegen. Vergessen der Ärger, konzentriere mich auf mein Lied und habe Spaß. Ist die Stunde vorbei bin ich absolut gut drauf und fühle mich um 5 Kilo leichter. Siiiingen beschwingt und macht frei im Kopf. Wie heißt es so schön ? Wo man singt da laß dich ruhig nieder – Böse Menschen haben keine Lieder. Wobei – es gab auch schon andere Zeiten wie ich weiß. Doch das ist wirklich eine andere Geschichte.

Genießt das sonnige Wochenende ! Wir lesen uns Gabi !
6 Kommentare
Martina
21. September 2019 at 9:11Liebe Gabi,
wie schön, dass Du Dir diesen Traum erfüllst. Ich singe auch gerne, aber für Meisterstunden reicht das auf keinen Fall. Für ein bisschen gute Laune beim mitgrooven auf alle Fälle. Weiter so, Du machst das richtig.
Liebe Grüße
Martina von Still Sparkling
Gabi
21. September 2019 at 18:53Vielen Dank Martina – ja ich werde dran bleiben. Ich will einfach wissen was da noch möglich ist. Liebe Grüße Gabi
Gudrun Lochte
23. September 2019 at 18:05Gesangsunterrichr, super liebe Gabi. Habe auch einige Jahre im Chor gesungen. So richtig mit Stimm-Bildung, Atemübung usw. Es ist toll, was man damit erreichen kann. Viel Spaß weiterhin.
Liebe Grüße
Gudrun
Gabi
23. September 2019 at 18:19Danke Gudrun – im Chor ist man ja noch mehr gefordert – so viele Übungsstunden und Auftritte. Ich finde es eben auch so toll was man alles lernen kann. Liebe Grüße Gabi
Sabienes
24. September 2019 at 12:52Singen! Finde ich obertoll, wenn jemand singen kann! Ich kann es auch. Aber das will keiner hören 😉
LG
Sabienes
Gabi
25. September 2019 at 19:15Hallo Frau Sabienes – außer meinem Lehrer will es auch keiner hören – noch, denke ich mir. Aber es macht mir so und so Spaß. Liebe Grüße an Dich! Gabi