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lovemylife & Jeanspflege / Qualität Teil 2

Große Jeans

WICHTIG

Ein wichtiger Tipps noch zur Jeanspflege! Bügeln ja ABER bei einer Stretchjeans ist Vorsicht geboten. Nur leicht und gleichmäßig mit dem Bügeleisen darübergleiten. Bleibst Du zu lange auf einer Stelle, gerade mit den Dampfbüglern, dann hast Du Wellen im Stoff, die nie wieder weggehen. Der Stoff ist dann durch die Hitze überdehnt. Das ist kein Reklamationsgrund !

LÖCHER VERMEIDEN

Löcher an den Gürtelschlaufen? Das kommt, wenn man die Jeans beim Anziehen nicht am Bund hochzieht sondern an den Gürtelschlaufen. Bitte nicht! Ich habe immer einen Schweißausbruch gekriegt, wenn ich das im Geschäft gesehen habe. So schnell kannst gar nicht schauen ist die Schlaufe ausgerissen! Löcher an den Knien? Kaufe Dir eine Jeans, die Bi-Elastisch ist. Das bedeutet sie ist in der Länge wie auch in der Breite elastisch, nicht nur in eine Richtung, wo man gleich Ausbeulungen an den Knien hat. Diese Qualität kostet mehr, hält aber wesentlich länger. Ja, das betrifft jetzt eher die Männer. Löcher in den Hosentaschen? Schlüsselbund, Handy oder Kleingeld wird in den Taschen getragen. Ja, leider führt das schnell zu helleren Stellen am Stoff und die Löcher sind unvermeidlich. Man könnte die Taschen gleich nach dem Kauf verstärken lassen. Die Hoseninnentaschen sind oft aus sehr dünnem Stoff und reißen schnell.

Passform

Jede Jeans gibt etwas nach, manche eine halbe Nummer, andere werden mindestens eine Größe weiter. Jeans ohne Stretchanteil dürfen gut sitzen, fast, aber eben nur fast zu eng sein. Die Hose gibt nach – immer! Kauft man sich eine Streichjeans – ACHTUNG – manche quetschen sich derart in die Jeans, weil sie ja so schön elastisch ist, daß es schon an Jeansquälerei grenzt. Auch hier gilt – weniger ist mehr. Sie muß eng sein, aber nicht so, daß beim ersten probieren alle elastischen Fasern aufjaulen! Es ist oft verführerisch, wenn die Hose auch eine Nummer kleiner paßt. Leider verkürzt das die Lebensdauer der Jeans, von der Passform einmal abgesehen. Einmal so stark überdehnt, ist alles futsch. Ein bisschen Gespür beim Probieren! Wenn sich der Stoff am Oberschenkel wuzzelt, dann ist sie zu eng! Auch beim Reißverschluss gibt es Unterschiede. Ist dieser recht kurz, passiert es schneller, dass er beim An- und Ausziehen ausreißt. Übrigens ist es auch von Vorteil, wenn man beim Waschen den Reißverschluss zumacht.

Das war einmal. lovemylife & Jeanspflege

QUALITÄT

Es gibt Jeans um so wenig Geld, dass ich mich schämte wenn ich die kaufen würde. Kauft lieber ein Stück weniger im Jahr und gebt für ein ordentliche Qualität etwas mehr Geld aus. Manchmal kostet ein Reißverschluss mehr als die ganze Hose. Woher kommt die und wer hat die genäht? Dann noch der Transport? Daran mögen viele nicht denken, daß muss jede(r) für sich entscheiden. Generell gilt: Natürlich gibt es Qualitätsunterschiede. Auch wenn uns immer weis gemacht wird, alles kommt aus einer Fabrik. Nein, so einfach ist es nicht. Darauf werde ich in Zukunft noch eingehen.  Jeans werden in Unzen bezeichnet. Je mehr Unzen, desto stärker ist der Stoff und hält wesentlich länger. Eine 11 Unzen Jeans ist leicht, die mag ich für den Sommer. Diese Hose sollte weiter geschnitten sein, es ist logisch, dass sie nicht so Strapazfähig ist. Eine dunkle Jean wurde nicht so viel vorgewaschen und nicht gebleicht, die hält natürlich auch länger. Solltest Du Fragen zur Jeans haben schreibe mir im Kommentar oder auch per Mail. gabi@lovemylife.at Wenn Du meinen Blog abonnierst erhältst Du in Zukunft die Beiträge per Mail. Meine Webseite ist sicher. 

 

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4 Kommentare

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    Sabienes
    30. Juni 2018 at 10:09

    Das Bügeln oder Nicht -Bügeln von Jeans würde in meiner Jugend zum Praktikum hochstilisiert. Seither habe ich mir eingeprägt, dies niemals zu tun.
    Viele Jeansmarken kommen zwar aus den gleichen Fabriken. Dennoch gibt es hier immer wieder Unterschiede in schnitt, Verarbeitung und Stoffqualität. Ich hatte mal einen Nachbarn, der hat für Mustang und für eine Edelmarke genäht. Oder nähen lassen – in der Türkei und in Tunesien. Der hat mir das mal so erklärt.
    Vielen Dank für deine vielen Jeans-Tipps!
    LG
    Sabienes

    • Gabi
      Antworten
      Gabi
      30. Juni 2018 at 10:28

      Hallo Sabine, als wir 1977 das Geschäft eröffneten gab es ja nur eine paar Firmen, die Klassiker halt. Da hatten fast alle die Produktionsstätten in Europa. Italienischer Denim – war der schön, davon kann man heute nur träumen. Später ging alles nach China.Und dann nach Bangladesh und Vietnam…nur damit „wir“ Jeans um 10 Euro auch kaufen könne.Das habe ich eh nie mitgemacht. In Zukunft möchte ich auch über Nachhaltigkeit und wo produziert wird berichten. Da muss ich mit den Firmen noch Kontakt aufnehmen.Ich habe in den letzten Jahren wirklich oft mit mir gekämpft, welche Hosen ich noch anbieten möchte. Nun ist das aber vorbei und ich achte halt beim Kauf auf ein Mittelmaß. Liebe Grüße Gabi

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    Julia
    1. September 2018 at 12:42

    Hi Gabi,
    ich hatte ja keine Ahnung von Jeans. Gerade die Bezeichnung der Stärke des Stoffes (Unzen) ist mir ganz neu. Mein größtes Problem bei einer Jeans ist tatsächlich eine Form zu finden, die mir in jeder Hinsicht gut steht. Manche machen den Hintern so flach, lassen die Beine breit wirken, usw.
    Liebe Grüße
    Julia

    • Gabi
      Antworten
      Gabi
      1. September 2018 at 16:21

      Hallo Julia – ich denke ja immer alle wissen das, aber da ich sehr oft noch gefragt werde sollte ich was daraus machen auf meinem Blog, ich sollte mir was überlegen. Es ist ja ganz einfach – wie immer – wenn man es weiß. Du kennst Dich mit Blogbusiness aus, ich mit Jeans, haha. Liebe Grüße Gabi

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