4 Comments

  1. Gudrun Lochte
    17. Mai 2018 @ 9:03

    Liebe Gabi,
    dein Beitrag hat mich schon sehr interessiert. Ich gehe nämlich in 6 Wochen in Rente. Ich weiß, dass es richtig ist. Aber dem Alltag eine neue Struktur geben, na da bin ich mal gespannt. Bei uns ist es mit dem Garten ganz genau so. Gartenarbeit war immer mein Mann. Meins sind die wenigen Blumenbeete. Unkraut grrr Löwenzahn habe ich lieben gelernt. Wer sagt, dass Löwenzahn Unkraut ist. Nein, es ist nur so selbstbewusst, dass es überall da wächst, wo wir es nicht haben möchten. Also, ich werde alles auf mich darauf zukommen lassen und dann mal berichten.
    Liebe Grüße
    Gudrun

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    • Gabi
      17. Mai 2018 @ 15:36

      Liebe Gudrun, ja der Löwenzahn darf auch bei uns wachsen. Mir gefällt meine neue Freiheit wirklich sehr.Den Tag zu gestalten wie ich will, für Dinge Zeit haben, dass ist toll. Langweilig war mir noch nie. Es ist ein neuer Abschnitt im Leben. Halte mich auf dem laufenden. Ich bin sicher, Dir gefällt die neue Freiheit auch!
      Herzliche Grüße Gabi

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  2. Edith
    18. Mai 2018 @ 10:27

    Liebe Gabi,
    die Bequemlichkeit, na ja,
    wie du so schreibst, man kann nicht immer nur ausspannen und die Rente geniessen, geht nicht.
    Garten ist, wie du bemerkst, Sisyphusarbeit, ich habe nach 26 Jahren resigniert, habe müssen, kann nimmer runter, 2 künstl. Hüften mögen das nimmer. Nun wächst bei uns ziemlich alles zu, ich kann es fast schon aushalten, mein Partner bemüht sich zwar das Ärgste in Zaum zu halten, aber die wilden Gewächse sind stärker. Es muss nun so gehen!
    Und dann bequem sein, das ist in meinem (und ich denke auch in deinem) Kopf noch so verankert, bequem sein = faul sein…, und faul sein ist nicht gut. Man hat uns so erzogen!
    Also versuchen wir noch was zu tun, weil sonst fühlt man sich einfach wie auf dem vielbenützten absterbenden Ast.
    Bei mir ist das schon mehr als 13 Jahre, dass ich nicht mehr arbeite, mein Gott! wo ist die Zeit hin!
    Ich muss aber auch immer was tun, meist noch was ganz verzwicktes, schwieriges, wie jetzt meine kuriosen Geschichten mit den meist selbst bemalten 2cm Figuren in 1:87. Davor waren es laufend neue aber auch alte Sachen, wie Stricken, dass aber in Massen.
    Manchmal denke ich einen Vogel zu haben, weil ich mir das antue, aber nur daheim sitzen, spazieren gehen, das kann ich nicht, wenn ja, wäre ich krank oder fast tot.
    Also sucheich mir (oder wir uns) Beschäftigungen, um die Bequemlichkeit danach zu verdienen und sich einfach gehen zu lassen zu können ohne schlechtem Gewissen.
    Fazit – wir sind schon sehr eigenartig, oder?

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    • Gabi
      18. Mai 2018 @ 13:06

      Liebe Edith – das ist ja ein schöner Kommentar, der mich zum Lachen bringt. Sehr treffend. Ich denke auch manchmal „ich habe einen Vogel“ weil mir dauernd was einfällt, was ich alles tun könnte.Ich warte dann ab ob dieser Gedankenanfall vergeht….irgendwas muss ich auch tun und wenn es mein Blog ist. Mein Garten wäre einfach eine Wiese, zweimal gemäht. In diesem Sinne ein schönes faules Pfingstwochenende. Gabi

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