Kleine Abenteuer

lovemylife & der Heilige Geist

Gräser

Meine Geschichte

zum Heiligen Geist soll in keiner Weise despektierlich sein, das will ich als erstes betonen. Aber jetzt ist Pfingsten und da kommt der Heilige Geist. Das kam mir heute in den Sinn. Natürlich ist mir gleich wieder eine Geschichte dazu eingefallen, lovemylife & der Heilige Geist nenne ich sie. Ich bin katholisch erzogen worden, nicht nur zu Hause damals war es auch in der Schule ein Lernfach. In meiner Klasse waren alle katholisch und wir hatten Religionsunterricht. Ehrlich gesagt habe ich keine Ahnung, wie das heute ist. Bei mir war es der Herr Pfarrer persönlich, der sich um unsere Seelen kümmerte. Streng! Mit Lineal hat er manchmal nachgeholfen, wenn jemand nicht aufmerksam war. Manchmal hat es auch „patsch“ gemacht. Darüber hat sich aber niemand aufgeregt. Das war einfach so.

Gedächtnis

Es muß schon alles sehr intensiv gewesen sein, sonst würde ich mich ja nicht so genau erinnern. Ich könnte noch heute viele Kirchenlieder mitsingen, allerhand, nach all diesen Jahren. Heute muß ich schmunzeln, wenn ich daran denke. Wir waren so brav und so gehorsam. Jeden Sonntag in die Kirche, auch als wir schon in den  Diskotheken bis früh morgens abtanzten. Keine Gnade zu Hause. Später im Internat in Ried am Wolfgangsee, das Gleiche.

Ein Internat am See

Internat am See

Im Gänsemarsch 3 km in den Ort ab in die Kirche.

Weiter geht es dann

mit der Firmung. Da komme ich nun zur nächsten Geschichte. lovemylife & der Heilige Geist & Firmung. Halleluja! Wenn ich daran denke. Das Privileg in München gefirmt zu werden. Damals in den späten 1960iger Jahren. Das war was! Ich war echt ein Kind vom Lande mit 14 Jahren. Heute sind Kindergartenkinder erwachsener als ich damals war. Wirklich. Ich war klein und schüchtern, heute bin ich nur noch klein, schüchtern ist weg. Da hat mich doch ein Sommergast (so hießen damals die Touristen) gefragt ob sie meine Firmpatin werden kann. No, Na, Ned!

Mädchen bei der Erstkommunion

Da war ich ca. 8 Jahre alt mit 13 war ich nicht viel anders!

In München

Marianne hieß die Gute, die mich und meine Eltern nach München einlud. Für mich war es so als würde ich heute bei Germany´s Next Topmodell auftreten. Ich, das kleine Mädel stehe unter vielen großen, gestylten, geschminkten, High Heels tragenden Girls, die gefühlte  1,80 groß waren. Eine riesige Kathedrale mit vielen Geistlichen. Wahrscheinlich bin ich mit offenem Mund dagestanden. Aber jetzt kommt es, warum ich die ganze Geschichte erzählt habe. Der Bischof sah mich unter diesen junge Damen, war offensichtlich so von meiner kindlichen Erscheinung begeistert, dass er heruntergestiegen ist, auf mich zu ging, mit mir gesprochen hat, nur mich persönlich gesegnet hat und wieder auf seinen Platz zurückging. Da hat die ganze Kirche gemurmelt. Ich bin gleich fünf Zentimeter größer geworden ganz stolz aus der Kirche hinausmarschiert, hoch erhobenen Hauptes. Diese Geschichte wurde mir jedes Jahr so lange erzählt, bis die Nenntante Marianne nicht mehr lebte. Und Ihr ? Habt Ihr auch so lustige Erinnerungen an diese Zeit? Schreibt mir davon. Gabi

 

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2 Kommentare

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    Antworten
    Gerlinde
    1. Juli 2018 at 20:41

    Meine Firmgeschichte ist so liebe Gabi – bekam natürlich auch ein Kleid (extra genäht für mich, war damals so aus) – aus Crimplenestoff – gelb mit weißen Punkten – und natürlich neue Schuhe – weiße Lackschuhe mit Absatz – Schlüpfer !!!! aber – mein Papa war ein großer Sparmeister – und daher musste alles etwas größer angeschafft werden – es sollte ja doch länger passen – daher Schuhe eine Nr. größer !
    Naja, jeder der Schlüpfer mit Absatz zu groß schon mal getragen hat, weiß wie das ist ! Meine heißgeliebten weißen Lackschuhe machten mir den schönen Firmtag mit Ausflug nach Salzburg im „Six-Bus“ nicht unbedingt zum schönen Erlebnis ! Das „elegante“ Aussehen der Schuhe kam leider durch meine verzweifelten Bemühungen, die Schuhe an den Füßen zu behalten, nicht wirklich zur Geltung !
    Das sind meine „Erinnerungen“ an den Firmtag !

    • Gabi
      Antworten
      Gabi
      1. Juli 2018 at 22:12

      Hallo Gerlinde, heute ist das unvorstellbar.Die Schuhe eine Nummer größer, ja heute kann man darüber lachen, damals war das sicher nicht lustig. Six-Bus gibt es auch nicht mehr! Danke für Deine Erinnerung liebe Grüße Gabi

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