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König oder Diener

Froschkönig

Was?

König oder Diener, die Frage hat sich für mich nie gestellt.  Ich wollte einen König, immer. (Bin eh ganz zufrieden mit meinem König) Das habe ich vor kurzem im  Freundinnen Kreis gerufen, als wir auf Männer zu sprechen kamen. Ganz allgemein. Wir alle sind verheiratet muß ich dazu sagen. Ihr wisst ja wie das ist, man quatscht so dahin, diese und jenes. Ein bisschen lästern gehört auch dazu, nein, nicht böse. Da habe ich das einfach so gesagt. Großes Gelächter natürlich. Aber jetzt im Ernst. Ich habe dann darüber nachgedacht, wie ich das meine und was ich damit sagen wollte.

Erkennungsmerkmale

Das ist selbstverständlich nur meine persönliche Meinung und Beobachtung zum Thema König oder Diener. Humor ist gefragt.

  1. Ein König hat eine Meinung zu der er auch steht. Ich gehe davon aus, dass sie wohlüberlegt ist und nicht willkürlich und schon gar nicht mit Sturheit zu verwechseln ist. Zu dieser Meinung steht er auch, wenn etwas Gegenwind kommt. Er fällt nicht gleich um beim ersten Luftzug.
  2. Ein König weiß was er will und wie er es bekommt. Ohne andere Menschen zu benutzen oder zu manipulieren.
  3. Ein König läßt sich nicht verbiegen, auch wenn das zu erreichende Ziel schwer zu kriegen ist. Das kann natürlich auch um eine Frau gehen. Ich finde es wesentlich beeindruckender, wenn der König sich was einfallen läßt, anstatt zu Kreuze zu kriechen. Oft gesehen, schrecklich! Wie gesagt, meine persönliche Meinung.
  4. Einem König fallen keine Steine aus der Krone, wenn er zuhört und dann seine Ansichten überdenkt und vielleicht ändert. Im Gegenteil. Für mich ist das Größe.
  5. Ein König hat es nicht nötig herumzukrakelen (sich lautstark bemerkbar zu machen) um sichtbar zu werden.
  6. Ein echter König ist kein Macho. Er kann Gefühle zeigen und fühlt sich dennoch nicht schwach oder hilflos.

Der Gusta – Österreichisch

Der Gusta, das heißt der Geschmack ist verschieden, keine Frage. Es gibt weibliche Wesen, die wollen Königin sein. Ich übrigens auch. Deswegen brauche ich aber keinen Diener, der bei jeder Gelegenheit springt, wenn ich was brauche oder will. Ich bin nämlich sehr selbständig. Doch ich  nehme Hilfe an und lasse mich auch gerne mal verwöhnen. Das ist der großer Unterschied zu einem dauernd zur Verfügung gestellten Diener, der nur gehorcht. Der König ist auf Augenhöhe.

Zum Schluß

lasst Euch gesagt sein. Ist ein Mann König, dann ist seine Frau die Königin. Ist jedoch die Frau Königin, dann ist der Mann nur „Prinzgemahl“. Beispiel in England. Das ist doch schon mal was, falls  jetzt wegen Gleichberechtigung oder so gemeckelt wird. Mit einem Augenzwinkern wünsche ich Euch noch eine königlichen Tag.

 

 

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6 Kommentare

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    Antworten
    Gudrun Loche
    2. September 2017 at 18:33

    Toll geschrieben und wie wahr. Ich kann deinen 6 Punkten nur zustimmen. Da zwinkere ich doch glatt mit 😉
    Liebe Grüße und ein schönes Wochenende
    Gudrun

    • Gabi Wenger
      Antworten
      Gabi Wenger
      2. September 2017 at 19:37

      Ja, das freut mich doch!! Auch Dir ein schönes Wochenende, auch wenn es bei uns so kalt geworden ist und regnet, dass ich noch heute auswandern möchte. Dabei wars ja eh so lange schön !!!lg. Gabi

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    Antworten
    Ingrid Staufer
    3. September 2017 at 7:25

    Hallo Gabi!
    Ein König und eine Königin haben Untertanen! So wie umgangssprachlich: Champagner für uns, Sekt für das Fußvolk. Ich steh da eher auf „Robin Hood´s“ – alle sind gleich. Denn nach wie vor ist es doch so: Der König befiehlt und die Königin fordert ein.
    Am liebsten aber ist mir der Vergleich mit dem „Alpha-Menschen“
    – Selbsbewusst
    – Klare Sprache
    – Zielsicher
    – Verantwortunsvoll
    – Position beziehend
    lg ingrid

    • Gabi Wenger
      Antworten
      Gabi Wenger
      3. September 2017 at 8:44

      Hallo Ingrid! Es heißt ja immer „Alle sind gleich nur manche sind gleicher“ so ist es auf dieser Welt.Oder „Wer sich nicht wehrt, endet am Herd“. Jede(r) hat ja die Wahl, haha. Liebe Grüße Gabi

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    Sabiene
    3. September 2017 at 16:36

    Eine sehr schöne Betrachtung!
    Ich konnte mit Softies, Dienern, servilen Partnern noch nie etwas anfangen. Hundeblick beim Ehestreit? Lieber nicht, dann schon besser ein ordentliches Gewitter.
    Ich brauche jemanden, an dem ich mich reiben kann, mit dem ich wachsen kann.
    Auch wenn es manchmal schwer ist.

    Liebe Grüße Sabienes

    • Gabi Wenger
      Antworten
      Gabi Wenger
      5. September 2017 at 10:45

      Ha ha das gefällt mir, wie Du es beschreibst. Gut zu wissen, dass ich nicht ganz alleine mit meiner Einstellung bin! Herzlichen Dank und liebe Grüße Gabi

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