Kleine Abenteuer Yes I can = Huh

FrauenNavi

Navi Navi

Die Geschichte vom FrauenNavi gibt es so nicht, aber vom Navi halt. Nach einer kleinen Umfrage bei Facebook habe ich noch ein paar Leute gefunden, die keines haben. Zum Thema. Ich habe seit einem Jahr ein ganz neues Auto. Sehr schön, sehr schwarz mit Hardtop. Mit einem zarten Fingerdruck auf ein Knöpferl verschwindet wie von Zauberhand das Dach im Kofferraum. Danach hat das Wort Kofferraum keine Bedeutung mehr, weil nur ein Packerl Papiertaschentücher Platz hat. Das wußte ich natürlich schon im Vorfeld. Doch ich reise mit sehr kleinem Gepäck, das kann ich gut.

Ja und?

Worauf ich bestand war eine Automatikschaltung – Supersache mit genügend PS. Auf Ledersitze habe ich diesmal verzichtet, daher auch keine Sitzheizung. Irgendwo muß man ja sparen, gell? Das alles ist kein Problem. Ich leiste mir gerne ein so schönes, teures Auto. Das letzte bin ich 17 Jahre gefahren, mir kamen fast die Tränen, als ich es verkaufte. Peinlich, ich weiß. Dazu gibt es einen älteren Beitrag auf der www.gabisjeans.at Seite, falls es jemand von Euch genau wissen will. Nach dem jetzigen Auto werde ich wohl gleich auf den Rollater umsteigen, scherze ich manchmal.

Ja, was jetzt?

Nun kommt es! Ich wollte kein Navi. Zu teuer, notfalls kann man das Handy nehmen und überhaupt fahre ich eh kaum wohin, wo ich mich nicht auskenne. Gefühlte 1000 Argumente gegen ein FrauenNavi, das es so ja gar nicht gibt. Kennt Ihr das? Ich brauche das nicht!

Bis ich

BIS ICH, ja bis ich  kürzlich am Chiemsee war in den Pampas! Zum Treffen der netten Menschen, die ich bei der Talkshow von Barbara Karlich  kennen gelernt habe. Auch Ingrid von www.bewegend-begeistern war dabei. Trotz Map24 fuhren wir einige Umwege, bis wir an Ort und Stelle waren. Ich hasse das!

BIS ICH, ja bis ich nach Wels zu Press the Button gefahren bin, wieder mit bewegend begeistern.net. Da kenne ich mich aus, dachte ich nach einem Blick in die Karte. Denkste. Alles verbaut und nichts mehr zu erkennen. Mindestens fünfmal bin ich aus dem Auto gesprungen und habe nach dem Weg gefragt. Schweißgebadet, im letzten Moment pünktlich angekommen, fix und fertig. Äzzz!

BIS ICH, ja bis ich nach Gmunden gefahren bin, siebenmal im Kreis um die Strasse des Ohrenarztes zu finden. Mein Ohr hat gepfiffen. Das geht gar nicht!

Ich will ein Navi!

Dann bin ich zum Forstinger gefahren, habe nach einem Navi gefragt (die hatten nur 2 da) und sagte zum Verkäufer „Wenn Sie mir das Navi auf der Stelle einstellen und im Auto montieren, so, dass ich es auch begreife, kaufe ich es sofort. Auch wenn es anderswo günstiger ist! “ Gesagt, getan.

Landkarte

Kleine Landkarte

Ich bin dann mit dem Navi nach Hause gefahren, auch wenn ich diesen Weg wirklich kenne und war sehr glücklich.  Das habe ich nun im Auto, falls ich irgendwohin fahre wo es mehrere Straßen gibt. Update ist kostenlos bis zum Ende aller Tage. Der Preis vom  Navi Garmin Drive 5  könnt Ihr ja sehen beim anklicken. Ja, das ist Werbung!

PS. Im Mediamarkt hat mich niemand beraten! Die haben nur gesagt „Da hinten sind die Navis!“ Danke. Auf Nimmerwiedersehen.

 

 

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15 Kommentare

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    Antworten
    Edith
    16. Juli 2017 at 16:58

    Gabi, erstmal, das Hasen – Bild, das kenne ich, habe es wieder aufgehangen an der Wand, nach meiner Ausstellung, irgendwie verfolgt es mich….
    Navi…
    Ich mag sie nicht!!!
    Dachte auch, man muss eins haben, ohne geht heute nicht.
    Für Cork/Irland habe ich eines gekauft, konnte, nein musste es dort selbst montieren.
    In Irland fahren sie links.
    Schon die Fahrt zum B&B war ein Horror!
    Ich kam überhaupt nicht zurecht, man schickte mich zu nichtvorhandenen Abbiegungen, ich verstand die Anweisungen nicht, habe damals fast geheult, kam doch an, war aber mit den Nerven fertig.
    Als ich dann Touren unternehmen wollte, gings halbwegs, nur heim kam ich nicht mehr, stand dann irgendwo über der Stadt (125.000 EW), keinen konnte ich fragen, Navi war ausgefallen, toll! Da rief ich (diesmal heulend) daheim an (wie klug, weil jemand aus Georgen kann einem da sicher helfen!), fand dann mit Müh und Not doch noch zum B&B. Versuchte ich es doch weiter, nachdem ich aber bei den Kreisverkehren, die geschätzte 12 Straßen haben, wieder nicht zu Rande kam, im Kreis fuhr, weil ich die 3 Abfahrt nicht fand, später das Navi auf der Autobahn komplett ausfiel, ließ ich nach geschätzten 30 km Herumirren das Auto meist daheim stehen und fuhr nur mehr mit dem Bussen herum. Übrigens, es leitete mich stets an der gleichen Stelle in nicht vorhandene Wege!
    Als Krönung filmte ich meine letzte Fahrt zum Flughafen, wo ich den Wagen abgeben musste, mit. Ich stritt mit dem Navi bis zuletzt und ich habe es seither in einer Lade verstaut, werde es für mich nicht mehr verwenden. Immer wenn ich den Film sehe, rege ich mich erneut auf!
    Es kann auch an Irland gelegen haben, die Namen sind schwer zu lesen, alles ist etwas anders als hier. Doch beim ersten mal mit Leihauto in Irland – ohne Navi – hatte ich keine Probleme, der letzte Urlaub dagegen war richtig in die Hose gegangen…
    Mir sind diese Dinger unsympathisch, aber das ist nur meine Meinung!
    Lieber lerne ich die Wege auswendig, weiß dann, wo ich bin, als mich auf elektronisches Zeug zu verlassen. Sollte einmal ein Ausfall sein, weiß fast keiner mehr, wo er ist, Wetten?
    Komme ich eben ein Bisserl später an, egal, aber nicht mehr mit Navi.

    • Gabi Wenger
      Antworten
      Gabi Wenger
      19. Juli 2017 at 8:31

      Hallo Edith. Ja es gibt Navigeschichten,das glaubt man nicht! Ich werde mich auch in Zukunft nicht nur auf das Navi verlassen. Manchmal teste ich es, da wo ich mich ohnehin auskenne. Lg. Gabi
      Ps: Das Hasenbild habe ich so super gefunden und es fotografiert in der Musikschule. Ehrlich gesagt war mir nicht bewußt, dass es von Dir ist, sonst hätte ich natürlich vorher gefragt ob ich es verwenden darf.

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    Ingrid Staufer
    17. Juli 2017 at 6:44

    Hallo Gabi, Hallo Edith,
    ich finde Navi´s OK, dennoch sollte man sein Hirn nicht ausschalten. Es ist halt auch nur ein Computer, der das angibt, was man ihm vorprogrammiert hat. Also wie bei allem: Helfen lassen und trotz Navi auch mal fragen. Mein Erlebnis zu diesem Thema war, eine Fahrt mit meiner Schwester nach Ungarn. Mein Bruder hat das Navi programmiert und die Rückfahrt nicht bedacht hat. Durch die vielen Umleitungen umfuhren wir fast den halben Neusiedler See. Dabei haben wir uns so gefreut. Wir wollten im vorbeifahren an einem riesigen Einkaufszentrum, eine „Generalüberholung“ vornehmen lassen. Wo gibts das schon bei uns: Haare färben zehn Euro, Pediküre zehn Euro, Maniküre zehn Euro und das in einem Abwasch!
    lg ingrid

    • Gabi Wenger
      Antworten
      Gabi Wenger
      19. Juli 2017 at 8:35

      Hallo Ingrid, was für eine Geschichte. Die kannte ich noch gar nicht! Haha lg. Gabi

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    Sabienes
    18. Juli 2017 at 14:49

    Naja. Ich habe auch kein Navi, aber dafür die Navigon-App auf dem Handy und irgendwie reicht mir das auch. Witzig ist ja der Umstand, dass sich auf einmal viele Autofahrer in ihrer Heimatstadt nicht mehr auskennen, weil sie plötzlich ein Navi haben. Das klingt blöd, ist aber so.
    LG
    Sabienes

    • Gabi Wenger
      Antworten
      Gabi Wenger
      19. Juli 2017 at 8:37

      Hallo Sabiene, ich werde mich nie ganz auf das Navi verlassen und immer vorher schauen, wo es lang geht. Ein bisserl Hilfe halt. Lg. Gabi
      PS Mein Heimatort ist so klein, da kannst Du Dich nicht verirren.Grins

  • Antworten
    Erste Urlaubsträume bei den Coolen Blogbeiträgen der Woche
    19. Juli 2017 at 6:53

    […] ist sie ohne einen solchen Helfershelfer aufgeschmissen. Ein sehr lustiger und netter Artikel über ein Frauennavi (und schon mal ein Sorry für das mit der […]

    • Gabi Wenger
      Antworten
      Gabi Wenger
      19. Juli 2017 at 8:44

      Ich habe Dir auf Deinem schönen Blog geantwortet. Lg. Gabi

  • Avatar
    Antworten
    tonari
    19. Juli 2017 at 8:49

    Sabienes schickt mich. 😉 Sie meinte, wir sollen fleißig gegen das Sommerloch kommentieren.

    Ich habe mit diversen Navis bisher unterschiedliche Erfahrungen gemacht.

    In Neuseeland konnte ich mich leider auf die heruntergeladene App auf dem smarten Phone nicht wirklich verlassen. Zu oft konnte sie mit der angegebenen Zieladresse nichts anfangen. Also war ich lieber wieder ganz old school mit der großen Straßenkarte auf dem Schoß das zweibeinige Navisystem auf dem Beifahrersitz.

    Im Amiland hat mich das Teil an die Grenzen meiner Toleranz gebracht.
    Falls Sie lesen mögen: https://tonari.blog/2009/11/25/you-never-lost/

    Mittlerweile mag ich es nicht mehr missen, das Navi.
    Dennoch kaufe ich liebend gerne Landkarten von unseren Reisegegenden.
    Ich mag es sehr, mich geografisch einordnen zu können. 😉

    • Gabi Wenger
      Antworten
      Gabi Wenger
      19. Juli 2017 at 8:52

      Ja, ich werde mich wohl auch anfreunden mit dem Navi. Ich teste es manchmal heimlich auf Strecken, die ich sowieso kenne. Kann ja nicht schaden, denke ich mir. Lg. Gabi

      • Avatar
        Antworten
        tonari
        19. Juli 2017 at 9:12

        Manchmal lernt man so neue Schleichwege kennen. 😉

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    Antworten
    Melanie Pignitter
    20. Juli 2017 at 13:55

    Toller Beitrag 🙂 Danke!
    Habe das Navi auch sehr lange verweigert. Mittlerweile geht es gar nicht mehr ohne…
    Ist ja irgendwie schon verdammt praktisch. Allerdings kann man dem Ding nicht immer vertrauen. Bin auch schon mal zwei Stunden in die falsche Richtung gefahren, weil es zwei Dörfer mit dem selben Namen gab 🙂
    Herzliche Grüße Melanie

    • Gabi Wenger
      Antworten
      Gabi Wenger
      20. Juli 2017 at 15:10

      Vielen Dank für Deinen Kommentar.Ich benutze das Navi auch mit viel Aufmerksamkeit und denke mit! Noch!Grüße Gabi

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    Antworten
    Edith
    21. Juli 2017 at 13:10

    Gabi, nein, nein, das Bild ist nicht von mir!
    Ich musste es vor meiner Ausstellung abnehmen und danach wieder aufhängen…. wir hatten Probleme mit den Ketten, wo das dran hing, deshalb ist es mir besonders in der Erinnerung geblieben!
    Ich habe nicht mehr vor, noch etwas zu malen oder so, aber was weiß man!
    Aber, aufpassen, so einfach sollte man im Internet oder von wo anders keine freigegebenen Bilder verwenden, da gibt es manchmal ganz böse Überraschungen und Strafzahlungen!
    So musste ich bei meinen Miniaturen überall Genehmigungen einholen (Zipfer, Bier, Gmundner Keramik, Zuckerindustrie usw.) um das in klein nacharbeiten und zeigen zu dürfen! Ohne Navi allerdings! 😉

    • Gabi Wenger
      Antworten
      Gabi Wenger
      26. Juli 2017 at 12:58

      Hallo Edith…ich finde diesen Hasen so witzig. Ja, das mit den Fotos weiss ich, doch ich habe dieses selbst fotografiert.Es hängt ja einfach so offen rum in der Musikschule und ich weiss nicht, wem es gehört! Na ich hoffe, da kommt nichts! Lg Gabi

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