6 Comments

  1. Sabiene
    13. Juli 2017 @ 21:58

    Ich bin bereits als Kind sehr viel umgezogen, einmal von Hamburg nach Rosenheim – da ist es schwer, Freundschaften zu erhalten. Mein Mann gehört zu den wenigen Menschen, die ich schon aus Schulzeiten kenne. Das ist schon manchmal seltsam. Dafür schätze ich die Freundschaften, die ich als Erwachsene schließen konnte sehr. Es gibt einige sehr wichtige Menschen in meinem Leben und das ist schön so
    LG Sabienes

    Reply

    • Gabi Wenger
      14. Juli 2017 @ 11:52

      Ja, wie das Leben halt so spielt. Meine langjährigste Freundin ist schon mit mir zur Volksschule gegangen. Ich bin halt nicht so oft umgezogen. Jetzt tu ich mir eher schwer, neue Freundschaften zu schließen. Trotzdem begegnet man manchmal Menschen, die man gerne mag. Wir kennen uns ja nicht persönlich, aber Du bist mir sehr sympathisch. Dein Humor usw. Lg. Gabi

      Reply

  2. Ingrid Staufer
    14. Juli 2017 @ 6:41

    Freunde sind auch Familie. Es gibt aber auch unverbindliche. Freunde zu denen man sich bekennt und Freunde die man unter Verschluss hält. Wie auch immer. Man kann eben nicht mit allen gleich und da ist es dann schön jemanden zu haben, der wertfrei ist, sich trotzdem nicht ausgeschlossen fühlt oder auf beleidigte Leberwurscht weil er nicht mittendrin ist. Mit dem man Dinge besprechen und erleben kann, die für andere zu banal, zu kostspielig oder sogar zu doof sind. Einige meiner Freundschaften haben meiner Ungeduld und meinem Wissensdrang nicht standgehalten. Stehenbleiben ist eben nicht meins, oder ist es normal, sich ab vierzig zu sagen: So genug, ich habe genug gelernt, ich habe genug geliebt, ich habe genug gearbeitet und jetzt ist Schluss!
    Schluss ist für mich, wenn ich zwei Meter unter der Erd lieg.
    lg ingrid

    Reply

    • Gabi Wenger
      14. Juli 2017 @ 11:54

      Du bist ja meistens – im Gegensatz zur mir – sehr konsequent. Hast aber schon recht. Lg. Gabi

      Reply

  3. Edith
    16. Juli 2017 @ 17:16

    Man braucht Freunde, auch wenn sich alles ändert, auch wenn es nicht viele sind…
    Ich habe 2, einen Freund seit ich 16 war und eine Freundin seit ich 20 war…
    Freundin und ich haben unendlich viel miteinander erlebt, viel gelacht und auch geweint in zig Jahren ,Kinder bekommen, die haben jetzt selbst Kinder. Haben uns besucht, geschrieben und viel telefoniert in fast 50 Jahren.
    Der Freund, gleich alt und groß wie ich, gleicher Beruf wie ich, er aus Wien, ich von da. Im Kupferpfandl /Attersee hat mir Robert von den Songs die Texte erklärt, wie Azzuro und sitting on the dock of the bay ! Manchmal haben wir uns gesehen, oft telefoniert, oft geschrieben. Ohne Geburtstags-, oder Weihnachtskarte von Robert ging gar nicht.
    Letztes Jahr ist Robert einfach gestorben, weg, nie mehr Post von ihm, nie mehr mit ihm telefonieren, ihn nicht mehr treffen! Das tut so weh! Ich verstehe es nicht, immer noch nicht!
    Nun habe ich nur mehr meine gute alte Freundin, aber auch sie ist so weit weg, zieht sogar nach Djerba, dann werde ich noch weniger von ihr sehen oder hören. denn, was dazu kommt, wir beide wurden schwerfälliger, langsamer, haben mit der heutigen Technik unsere Probleme, da fällt nicht mehr alles leicht. Aber ohne die beiden hätte ich mir mein Leben nicht vorstellen können!
    Was wäre das alles ohne diese Freunde?

    Reply

    • Gabi Wenger
      19. Juli 2017 @ 8:34

      Vor kurzem hat uns nach langer Zeit ein Freund besucht, da bin ich ganz erschrocken, weil er mir plötzlich so alt und müde vorkam. Dann habe ich auch gedacht, es bleibt nicht immer so wie wir es gerne hätten. Wenn ein Freund stirbt, ist das schon sehr traurig. Man schließt nicht mehr so viele neue Freundschaften und die gewesenen kann man nicht ersetzen.

      Reply

Kommentieren